Verbesserung der Struktur des Plenums im Hinblick auf die Erzählrunde

In etwa alle zwei Wochen findet ja das Online-Plenum statt.
Ich habe bemerkt, dass ich das Plenum oft für recht langweilig halte, weshalb ich gar nicht unbedingt Motivation habe, am Plenum teilzunehmen.
Als Grund dafür sehe ich vor allem die Erzählrunde, die einerseits oft recht lange dauert, andererseits auch viele oft wenig interessante Dinge erzählen, mich nicht unbedingt ausgeschlossen.
Das Plenum ist ja aber durchaus wichtig, da so Unklarheiten bei Projekten recht einfach und halbwegs Persönlich geklärt werden.
Daher möchte ich hier Vorschläge diskutieren, wie man die Erzählunde besser gestalten kann.

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Genau so sehe ich das auch und deswegen sollten wir das Plenum auf jeden Fall beibehalten. Die Erzählrunde ist für mich auch eine gute Chance zu sehen, was bei den Mitgliedern gerade so persönlich los ist. Damit kann man dann auch oft ganz gut einschätzen, welche neuen Projekte man ihnen vorschlagen kann.

Allerdings gebe ich dir recht, dass die Erzählrunde sich manchmal sehr lange hinzieht und kann auch verstehen, dass das für das nächste Plenum nicht immer motivierend ist. Mir schwirren seit Freitag ein paar Ideen im Kopf herum, die hier gerne mal diskutiert werden dürfen:

  • Zu Beginn des Plenums überlegen sich alle, ob sie etwas Wichtiges zu erzählen haben und es erzählen nur die, die möchten. Die kommen dan auf eine Art “Rednerliste”.
  • Es gibt eine Zeitbegrenzung für die Erzählrunde (insgesamt) und nach, sagen wir, spätestens 15 Minuten ist Schluss.
  • Wir einigen uns darauf, bei der Erzählrunde nicht mehr über das Thema Schule zu sprechen, außer, es gibt dabei eine Verbindung zu Teckids-Themen.

Ich bin gespannt, wie ihr das seht.

Fände ich am sinnvollsten, weil so Leute, die wirklich etwas Interessantes zu erzählen haben, die Möglichkeit dazu bekommen, aber es sich nicht ewig langzieht, weil alle Leute etwas sagen müssen, auch wenn sie eh nichts Interessantes zu berichten haben. Andererseits könnte das auch dazu führen, dass am Ende kaum jemand sich dafür meldet. In diesem Fall müssten wir uns die Frage stellen: Wäre das auch in Ordnung, wenn die Erzählrunde nicht mehr wirklich stattfindet (oder nur ein paar wenige Leute sich daran beteiligen) oder wollen wir die Leute weiterhin dazu “zwingen", weil sie vielleicht doch etwas Interessantes zu erzählen haben? Ich würde eher zu Ersterem tendieren, weil so, wie wir es bis jetzt gemacht haben, viele häufig nichts sonderlich Interessantes erzählt haben. Mir persönlich in dem Moment fällt in dem Moment oft fast nichts ein, was ich gemacht habe (auch wenn natürlich etwas bei mir passiert ist), das für die anderen interessant ist und es ist auch irgendwie unangenehm zu sagen: “Ich habe nichts gemacht". In ein paar Fällen fällt mir aber durchaus etwas Interessantes ein, was ich den anderen gerne mitteilen möchte. Ich denke, eine Erzählrunde sollte eher auf Freiwilligkeit als auf Zwang basieren, weil die Leute, die sich nicht freiwillig melden, auch meistens nichts Interessantes erzählen haben, wenn man sie trotzdem drannimmt.

Könnte man als Option erwägen, falls sich bei der “Rednerliste" kaum Leute gemeldet haben und wir trotzdem die Erzählrunde weiterführen wollen.

Finde ich weniger gut, denn dann haben die Leute, die eh schon wenig zu erzählen haben, aber etwas erzählen sollen, noch weniger zu berichten. Ich würde wie gesagt eher zu der Rednerliste tendieren.

Ich gehe davon aus, dass diese Rednerliste dann meistens ziemlich leer sein wird.

In unserer Community soll aber ja Austausch stattfinden und eigentlich sollen Leute bei den Beirchten der anderen Dinge finden, die sie auch interessant finden.

Gibt es denn alternative Wege, wie wir diesen Austausch schaffen könnten und vielleicht dann auch mehr dazu motivieren, mehr zu berichten?

Das ist auch meine Sorge. Ich wollte den Gedanken nur nicht unerwähnt lassen.

So eine richtig sinnvolle Lösung fällt mir da auch nicht ein, wie man sinnvoll Impulse geben könnte. Ich sehe das schon so wie du, aber wenn 10 von 15 Leuten sinngemäß nur erzählen, dass sie in der Schule waren und Klassenarbeiten geschrieben haben, kann ich die mangelnde Motivation von @klecmatt auch verstehen.

Ich finde es halt schwierig, Beteiligung in der Erzählrunde zu erzwingen, vor allem wenn das durch Zeiteinschränkungen geschieht, weil dann noch weniger auf Inhalt und noch mehr auf Zeit geachtet wird. Mir fällt aberauch keine richtig sinnvolle Lösung ein

Meine Beobachtung bei mir selber ist, dass ich oft in dem Moment der Fragerunde vergesse was ich so gemacht habe. Mir fällt dann oft danach ein, was ich hätte Interessantes erzählen können. Ich weis nicht, ob das nur mir passiert oder andere es auch kennen. Jedenfalls mach ich mir jetzt vorm Plenum kurz Gedanken dazu und notier was ich erzählen möchte. Das befreit natürlich nicht vor langweiligen Erzählrunden, wenn wirklich nichts passiert ist, wobei ich mir das für einen 2-Wochen-Zeitraum nur schwer vorstellen kann.

Meinungen aus dem Plenum am 10.02.2026:

  • vorbereitete Erzählrunde (Notizen) ist deutlich interessanter

  • alle sollen (“verpflichtend”) zu Wort kommen, aber man soll auch nichts erzählen können dürfen

  • ​Rednerliste nicht sinnvoll, weil das zum “Organspendeausweis-Effekt” führen könnte (Liste bleibt leer)

Nachtrag: Dass sich einige Teilnehmende nach Inspiration durch @benni vorher Gedanken/Notizen gemacht hatten, hat nach allgemeinem Konsens zu einer interessanteren und kurzweiligeren Erzählrunde geführt.